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Bastelanleitung: Scheinwerfer - Birnenwechsel

Probleme mit der Elektrik oder Elektronik im Modus?

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oelsi

Beitrag von oelsi »

Vor drei Tagen war es auch bei mir soweit: Beim Ausfahren aus der Tiefgarage, auf dem Weg zu einer Probefahrt mit einem Kaufinteressenten, ging das fahrerseitige Abblendlicht aus. "Kein Problem", sage ich noch zu dem potentiellen Käufer, "da mache ich Ihnen natürlich noch ne neue Birne rein". Zurück in der Tiefgarage dann das grosse Staunen: wie kommt man denn da eigentlich dran? Schliesslich kam die Erinnerung zurück, hier im Forum mal was zum Thema Lampentausch beim Modus gelesen zu haben...
Von drei angerufenen Renault-Werkstätten in München war eine pleite, die anderen zwei hatten vor der geplanten Fahrzeugübergabe keinen Termin mehr frei , von den geschätzten EUR 150.- Werkstattrechnung mal ganz abgesehen.

Langer Vorgeschichte kurzer Sinn, ich hab's getan. Selber. Nach der "von Oben"-Methode ohne Abbau der Frontpartie. Da zu diesem Vorgehen bislang nur wenig Detail-Infos im Thread zu finden sind, habe ich mir also die Kamera geschnappt und unterwegs ein paar Bilder geschossen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

An Werkzeug benötigt Ihr einen 20er Torx Schraubendreher und eine Knarre mit 10er Nuss. Hilfreich ist auch eine Werkstattlampe, um für gute Beleuchtung im Motorraum zu sorgen.

Wie hier schon zu lesen war, müssen zuerst zwei Abdeckungen im Motorraum ab. Die erste ist mit vier Torx Schrauben befestigt:

http://www.abload.de/thumb/img_2492hdjb.jpg

Hier die Schrauben in Nahaufnahme:

http://www.abload.de/thumb/img_24903gvx.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_2491vd1d.jpg

Darunter kommt dann folgende Abdeckung zum Vorschein:

http://www.abload.de/thumb/img_24953ev4.jpg

Diese ist mit sechs Maschinenschrauben befestigt, Schlüsselweite 10. Und hier wieder die Schrauben in Nahaufnahme:

http://www.abload.de/thumb/img_2493yi2l.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_24944cn5.jpg

Beide Abdeckungen lassen sich nach Entfernen der Schrauben super leicht ausbauen, da gibt es keinerlei weitere versteckte Haltenasen, Kabel oder ähnliches, was klemmen würde oder im Weg wäre.

Somit hat man jetzt deutlich mehr Bewegungsfreiheit im Motorraum:

http://www.abload.de/thumb/img_2506zh7e.jpg

Nach diesen Vorbereitungen ist die Rückseite der Scheinwerfer leidlich zugänglich. Hier Bilder der noch aufgesetzten Spritzschutzkappen.

Rechts (Beifahrerseite): http://www.abload.de/thumb/img_2497wf13.jpg

und Links (Fahrerseite): http://www.abload.de/thumb/img_25001hml.jpg

Hinter der oberen Kappe befinden sich bei meinem Modus mit Kurvenlicht das H1-Leuchtmittel für das Fernlicht und das W5W-Leuchtmittel für das Standlicht. Hinter der unteren Kappe versteckt sich das H7-Leuchtmittel für das Abblendlicht. Das Leuchtmittel für das Kurvenlicht sitzt an der Stelle, wo sich bei Modi ohne Kurvenlicht das Standlicht befindet, d.h. seitlich unten am Scheinwerfergehäuse. Ob man da auch von Oben dran kommt habe ich jedoch nicht weiter eruiert.

Hier noch ein Hinweis: In meinem Betriebsanleitungsheft war ein Druckfehler, demzufolge das Fernlicht als H7 und das Abblendlicht als H1 gekennzeichnet war - dem ist in der Tat nicht so.

Das Öffnen der Spritzschutzkappen ging mit durchschnittlichem Kraftaufwand absolut problemlos, da war nichts festgebacken und klemmte nichts. Öffnungsdrehrichtung ist wie bei den meisten Schraubengewinden üblich nach links, die an den Kappen vorhandenen Nasen erleichtern diese Arbeit ungemein. Eine 90-Grad-Drehung öffnet (bzw. schliesst) die Kappen.

Bilder von den sich hinter den Kappen befindlichen Lampensockeln zu schiessen gestaltete sich deutlich schwieriger, mehr als die folgenden Aufnahmen waren leider nicht drin:

Sockel für Standlicht (schwarz) und Fernlicht: http://www.abload.de/thumb/img_2502fgjr.jpg

Sockel für Abblendlicht: http://www.abload.de/thumb/img_2504yh4v.jpg

Der Standlichtsockel ist auf beiden Fahrzeugseiten gut zugänglich und lässt sich ganz einfach herausziehen. Er ist nur auf Friktion ohne weitere Rasten oder Fixierungen im Lampengehäuse eingesetzt und lässt sich dementsprechend einfach nach Wechsel des Leuchtmittels (Glassockellampe) wieder einführen.

Im Bild vom Abblendlicht sieht man einen silbernen "Stab". Dieser ist eine von zwei Führungsschienen, auf denen der Lampensockel "gleitet". Dies zu wissen ist hilfreich bei der Montage nach Wechseln des Leuchtmittels.

Mit halbwegs schlanken Händen (siehe etwas weiter unten) lässt sich dann der Lampensockel des Abblendlichts im Gehäuse ertasten. Das geht auf der Fahrerseite leichter als auf der Beifahrerseite, ist aber definitiv auf beiden Seiten möglich. Auf der Unterseite des Sockels findet man tastend recht einfach eine Entriegelung, die man nach oben drückt und somit das Leuchtmittel, noch im Lampensockel sitzend, aus dem Gehäuse entnehmen kann. Wichtig: Das geht alles ohne grossen Kraftaufwand, es ist nicht nötig, wild am Sockel zu reissen.

Die Kabel am Sockel sind lang genug, um ihn zum Wechseln des Leuchtmittels nach oben zu ziehen. Das sieht dann so aus:

http://www.abload.de/thumb/img_2511oez9.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_2512mhf6.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_2516ae35.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_25183hxi.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_2519h0qa.jpg

Hier der Sockel ohne Leuchtmittel: http://www.abload.de/thumb/img_2523y4x6.jpg

Und hier noch zwei Bilder des leeren Lampengehäuses:

http://www.abload.de/thumb/img_25147ebk.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_25150foi.jpg

Man kann problemlos gleichzeitig von hinten das Leuchtmittel einführen und zur Orientierung von vorne durch den Scheinwerfer gucken.

Das Einsetzen des neuen Leuchtmittels habe ich erst zusammen mit dem Sockel versucht, das klappte aber nicht so recht, irgendwas, was ich nicht sehen konnte, war im Weg. Somit habe ich zuerst das Leuchtmittel allein in das Lampengehäuse eingesetzt. Der flache Teil des Leuchtmittelkragens (mit dem rechteckigen "Zapfen") zeigt dabei nach oben. Durch diese "Kodierung" lässt sich das Leuchtmittel nicht falsch herum einsetzten. Das Leuchtmittel alleine rastet nicht ein, sitzt also recht locker im Gehäuse. Man muss beim nachfolgenden Aufstecken des Sockels vorsichtig sein, damit das Leuchtmittel nicht wieder rausfällt.

Der Sockel selber wird dann vorsichtig so eingeführt, dass die zwei seitlichen Führungsnuten am Sockel (erkennt man sofort, wenn man den Sockel sieht), in die entsprechenden Führungsschienen der silbernen "Stäbe" gleiten. Das kann, da man blind arbeitet, ein wenig Geduld erfordern, ist aber ohne jegliche Gewaltanwendung möglich. Der Sockel gleitet dann mit minimalem Kraftaufwand auf den Schienen, stellt den Kontakt zum Leuchtmittel her und rastet ein. Das ganze ist verpolungssicher, Ihr könnt den Sockel also nicht falsch herum aufsetzen.

Bevor ich die Spritzschutzkappen wieder montierte, habe ich natürlich erstmal einen Funktionstest aller Lampen durchgeführt. Die Kappen lassen sich wirklich supereinfach wieder festdrehen, wenn man vorher die Dichtungen mit ein paar Tropfen Silikonspray benetzt (vielen Dank für diesen extrem nützlichen Tipp an die vorigen Schreiber). Ich habe dabei peinlich darauf geachtet, dass wirklich nur die Dichtungen und nicht die Innenseite der Kappen benetzt wurden, schliesslich möchte man ja später keinen Silikonschleier auf den Scheinwerferspiegeln haben.Wichtig hier: Falls sich die Kappen beim Zudrehen sperren oder nur sehr schwer drehen lassen, bloss nicht mit Gewalt weitermachen. Eventuell sitzt die Kappe nur schief im Gewinde, oder eines der Kabel hat sich zwischen Kappe und Gehäuserand verklemmt.

Die Montage der zwei Abdeckungen geht in umgekehrter Reihenfolge. Die untere (die bei der Montage zuerst eingesetzt wird) hat sogar neben den Schraubenlöchern Nummern, in deren Reihenfolge die Schrauben angezogen werden sollen. Deshalb erst mal alle Schrauben nur mit der Hand festdrehen und dann in der angegebenen Reihenfolge mit der Knarre nachziehen, und zwar nur sehr moderat.

Zum Thema " halbwegs schlanke Hände". Habe ich netterweise :D.
Damit liessen sich die beschriebenen Arbeiten unter Zuziehung ein paar kleiner Schrammen, aber ohne wirklich ernsthafte Verrenkungen oder Blockaden durchführen. Um das "halbwegs schlank" ein wenig zu quantifizieren, konnte ich mir die beiden folgenden Aufnahmen nicht verkneifen :)

http://www.abload.de/thumb/img_2487kfkx.jpghttp://www.abload.de/thumb/img_2488qfli.jpg

Viel Erfolg beim Schrauben. Ich habe für die komplette Aktion inklusive Zusammensuchen des Werkzeugs, Schiessen der Fotos, Funktionstests und abschliessendes Händewaschen weniger als eine Stunde gebraucht. Für mich ist dies die bessere Lampenwechselmethode, da das Risiko, Schraubengewinde, Haltenasen, ein komplettes Scheinwerfergehäuse oder einfach nur den Lack der Frontpartie zu zerstören deutlich geringer ist und sich komfortabel alleine und von Oben arbeiten lässt. Leider erreicht man aber (wahrscheinlich) nur Abblend- u. Fernlicht, und zumindest bei Fahrzeugen mit Kurvenlicht auch noch das Standlicht.


Makko B.!
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Beitrag von Makko B.! »

Hallo Oelsi!
Mensch,da hast Du dir aber RICHTIG Mühe gemacht.Bin mal auf die Reaktionen gespannt,ob es die Leute auch so schaffen.Erstmal DANKESCHÖN!Eine Super Anleitung mit Bildern und allem was dazugehört.Wenn es mal sowas wie "Jetzt mach ichs mir selber" für den Modus gibt,wird dieser Bericht wohl dabei sein. :D
DANKE!(Ich habe ja XENON,ich hoffe ich brauche die Anleitung nicht :) )


fitzpatrick

Beitrag von fitzpatrick »

Hallo Oelsi,
da bekommst Du aber einen "Nobel-Preis" für "RENAULTFEHLERBEHEBUNG"
verliehen!
SUPER!
:book:
MICHAEL


bratmaxe

Beitrag von bratmaxe »

So ich hab mich nach langem einäugigem Fahrem mal dazu entschlossen das Licht auf der Fahrerseite zu erneuern.
Also Motorhaube auf, die 2 Verkleidungen abgeschraubt.
(Nachdem ich schon 3 defekten Zündspuhlen erneuert habe sollte das ja auch kein Prooblem mehr sein :) )
Und nun fast im flindflg die Abdeckung am abdrehen und die Birne am rausfummeln. Raus ging ja noh ganz gut, aber rein Grrrrr.
Eigentlich wollte ich in dem Zuge gleich die Beifahrerseite auch wechseln, aber da wars mir zu eng und ich hat kein Bock mehr.
Also nach ~ 25 Minuten war die Motorhaube wieder zu, Licht ok und beide Hände und Unterarme zerkratzt bzw am bluten.

brat


modusmember

Das geht doch aber auch in 12 Minuten... warum der Spektakel

Beitrag von modusmember »

Ich bin wirklich überrascht und möchte nicht doppelt posten.

Daher verweise ich nur darauf, daß ich den "kurzen" Weg gegangen bin.

Ich konnte die Birnen (Fahrer und Beifahrerseite komplett) innerhalb von 12-15 Minuten ohne den hier beschriebenen "Rundumschlag" wechseln. Fahrerseite mit linker Hand (keine Kratzer an der Hand), Beifahrerseite mit rechter Hand (ein paar oberflächliche Kratzer, die in 2 Tagen sicher wieder unsichtbar sind).

Wie ich das gemacht habe steht in einem separaten Post.

In dieser Anleitung ist ein Bild, auf dem gezeigt wird, wie die Halterung des Fahrerseite-Scheinwerfers abgeschraubt wird. Auf dem Bild kann man eigentlich gut sehen, wo ich mit dem Arm einfach durch bin...

Naja, wer gerne bastelt, für den ist dieser Weg sicher der Richtige, wer lediglich möglichst schnell frisches Licht in die Scheinwerfer kriegen will, kann ja mal meine Anleitung lesen.

VG
modusmember


edeede

Beitrag von edeede »

Hallo
ausgebaut habe ich sie bekommen ( Beifahrerseite Abblendlicht ) aber nicht Widder rein also ab in der Werkstadt und Widder 60 Euro los

Gruß Ede


Hoshy

Beitrag von Hoshy »

Hey Oelsi,

die Anleitung passt genau! Ich habe insgesamt 40 Minuten gebraucht, um beide Abblendbirnen zu wechseln, wobei es auf der Fahrerseite einfacher war, da dort etwas mehr Platz für die Hände ist.

Die Entfernung der beiden Motorabdeckbleche war problemlos. Die beiden Deckel im Scheinwerfergehäuse liessen sich etwas schwer öffnen, für den späteren Zusammenbau habe ich Deinen Tip beherzt und die Dichtringe mit Silikonöl eingesprüht.

Fummelig waren sowohl Aus- wie auch Einbau der Birnen. Beim Ausbau habe ich die Birne inklusive Sockel nach hinten rausgezogen, so weit, bis starker Widerstand kam. Dann habe ich das Teil angekippt, indem ich den Sockel leicht nach unten gedrückt habe. Dadurch kommt die Birne, die sich zu dem Zeitpunkt noch innerhalb des Blendringes im Scheinwerfer befindet, leicht hoch und stößt (fast) bis an den oberen Rand des Blendringes. Dadurch kann man mit ein bißchen Gewackel die Birne aber über die untere Haltnase (im Scheinwerfer) weg- und nach hinten rausziehen. Die Birne selbst wird dann einfach aus dem Sockel rausgezogen, die Klammern, die man sehen kann, stellen in diesem Fall nur den Massekontakt her und haben keine Haltefunktion.

Eingesetzt habe ich die Birne wieder komplett mit Sockel, das ging auch letztendlich gut, auch wenn es ein wenig fummelig war. Auch hier habe ich die Birne wieder angekippt, um über die untere Haltenase drüber zu kommen. Wenn man dort erstmal drüber ist, ist das endgültige Arretieren recht einfach.

Mann, jetzt fühle ich mich richtig gut! :)


Haberlapp

Beitrag von Haberlapp »

Mahlzeit,

so, auch ich hab mich am Wochenende mal mit dem Wechsel des Abblendlichts auf der Fahrerseite beschäftigt.

Die geniale Anleitung von Oelsi wurde ausgedruckt und schon gings los. Die beiden Plastikabdeckungen waren ruckzuck abgeschraubt (einmal 4 Schrauben, einmal sechs Schrauben) und dann sah die Sache doch gleich viel freundlicher aus. Meiner Meinung nach ist mehr als genug "Bewegungsfreiheit" für die Hand vorhanden. Plasikkappe lies sich leicht aufdrehen, Verriegelung der Lampe war auch kein Problem soweit. Hab dann erst versucht die Lampe ohne Halterung einzusetzen und diese dann nachträglich draufzudrücken (Oelsi schrieb in seiner Anleitung das das einfacher wäre weil sonst "irgendwas" im Weg sei...), aber nachdem mir die Lampe zweimal verrutscht war entschloss ich mich die Lampe erst in den Sockel zu stecken und dann alles gemeinsam einzubauen (rausgegangen ist die Lampe ja auch mit Sockel...). Und nach nicht mal einer Minute war die Lampe auch schon wieder drinn (uff...).
Kappe wieder drauf, die beiden Plastikabdeckungen auch wieder draufgeschraubt....fertig. Zeitaufwand......vielleicht 15-20 Minuten. Bei mir dauerte das demontieren und montieren der Plastikteile länger als der eigentliche Lampenwechsel.
Nachdem was ich hier im Forum alles an Horrorgeschichten gehört habe war ich dann doch ganz froh das es eigentlich total einfach ist. Und meine Hände sind auch nicht gerade klein haben aber trotzdem alles ohne Schramme überlebt..... 8)


Modulario

Beitrag von Modulario »

Hallo zusammen,

auch meinen Modus hat es erwischt!
Nach einem Austausch des Scheinwerfers auf der Fahrerseite durch die Fachwerkstatt hat es dann recht zügig das Leuchtmittel auf der Beifahrerseite den Geist aufgegeben. ( Wie sollte es auch anders sein ).

Ich konnte mich noch an diesen Thread hier aus dem Forum erinnern und auch an die Tatsache, daß die Werkstatt einen unverschämten Preis für den Wechsel der Leuchtmittel aufruft.

Ich habe nach der Anleitung von Oelsi die Leuchtmittel ausgewechselt und ich kann nur sagen "Vielen Dank!" Dieser Beitrag trifft es genau auf den Kopf. In ca. 30-40 Minuten war alles erledigt. Ein paar Schrammen auf der meiner rechten Hand und dem Unterarm zeugen jetzt noch von den unzumutbaren Platzverhältnissen.

Aber dafür hat man eine Menge Geld gespart :-)


silmaril
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Beitrag von silmaril »

Puh, jetzt habe ich ungefähr eine Stunde lang alle Berichte gelesen, und bin einfach nur platt :shock: :weight: :wall: :evil: :bann:

Ich bin seit zwei Tagen so voller Vorfreude auf mein hoffentlich bald neues Auto, und nun weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll ...
Wie können die so etwas konstruieren???

Ich muss das mal in Ruhe mit meinem fähigen Mann besprechen, ob er weiß, was da ggf. auf ihn zukommt, wenn ich meinen Autotraum wahr machen sollte. Und wenn er bereit ist, das mit mir durchzuboxen, dann bleibts bei meiner Kaufentscheidung.

Danke für die tollen Anleitungen! Ich könnte mir vorstellen, dass auch die zweite als pdf toll wäre, mit größeren Bildern zum leichten Ausdrucken.

Was mich jetzt noch dringend interessieren würde:
Was genau ist bei Xenon-Scheinwerfern anders, und ist hier auch jemand dabei, der schon Xenon-Scheinwerfer austauschen musste (und wenn ja, nach welcher Laufleistung)?
Schönen Gruß
Sil


Annette
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Beitrag von Annette »

silmaril hat geschrieben:Was mich jetzt noch dringend interessieren würde:
Was genau ist bei Xenon-Scheinwerfern anders, und ist hier auch jemand dabei, der schon Xenon-Scheinwerfer austauschen musste (und wenn ja, nach welcher Laufleistung)?
Schönen Gruß
Sil

Es ist eine komplett andere Technik, die Lichtausbeute ist deutlich höher, die Scheinwerferbirnen SOLLEN ewig halten. Nur..... es gibt Xenon ausschliesslich mit den teureren Ausstattungen.... aber wenn du eh einen 112 PS Automatik willst, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der auch Xenon hat, da Automatikkäufer oft die "Vollausstattung" kaufen.

Du kannst übrigens NICHT einfach in einen "Normal-Scheinwerfer" Xenon einbauen.......auch wenn es "Xenon"-(Look)-Lampen für normale Scheinwerfer gibt... aber das sind dann keine echten Xenonlampen, sondern sind nur von der Lichtfarbe angepasst, so dass sie ähnlich bläuliches Licht abgeben wie Xenon


silmaril
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Beitrag von silmaril »

Annette hat geschrieben: Es ist eine komplett andere Technik, die Lichtausbeute ist deutlich höher, die Scheinwerferbirnen SOLLEN ewig halten.
"ewig" hört sich gut an :lol: fragt sich nur, wie lange das dann tatsächlich bedeutet :wink:
das modell, das ich mir ausgeguckt habe, hat wohl xenon-lichter.
insofern habe ich große hoffnung, dass uns, zumindest allzu oft, dieser Aus- und Umbaumarathon erspart bleibt!
Nachher mache ich eine Probefahrt, aber vorerst nur beim Händler, mein Wunschauto kann ich leider erst in 2 Wochen genau inspizieren :( heißt also noch geduldig sein.
Ich werde aber dort gleich mal fragen, was die so für einen lampeneinbau nehmen. Bin wirklich gespannt auf die Antwort!

Kannst Du mir evtl. noch beantworten, ob sich die orangefarbenen Blinkergläser austauschen lassen gegen durchsichtige? Sicher muss man dafür dann aber auch das gesamte Prozedere durchführen, oder?


ingoausw

Beitrag von ingoausw »

Hallo,

ich hab gestern den langen Weg gewählt......

Hab mich tierisch über diese Konstruktion aufgeregt. Wie kann man nur.... so nen Dreck bauen. :x

Nun leuchtet's wenigstens wieder.

Gruß aus W


ataraxia

Re: Bastelanleitung: Scheinwerfer - Birnenwechsel

Beitrag von ataraxia »

Ein weiterer Beweis für mich KEINEN Re-no mehr zu kaufen. Die waren für ihren Service berühmt (und Rost ;-) doch Beides ist futsch. Plastik rostet nicht und wirklich gute Autos kommen wohl nur nich mit weiß-blauem Emblem daher. Da bekomme ich ein 150 PS Auto mit einem 5,3 l/100km Verbrauch und nicht so eine Gurke, die mit 75 PS noch 6,3 l/100km braucht und solche Mätzchen beim Leuchtmittelwechsel einbaut.

Im nächsten Sommer kehre ich reumütig zum BMW zurück und geb meinem Modus wieder zurück.

Dabei war mein erstes Auto ein R16, mein erstes Neufahrzeug ein R5 und der erste Wagen meiner Frau ein R6. Ich habe mir sogar die Mühe gemacht mich an Renault Deutschland zu wenden - doch deren Antwort war in meinen Ohren nur unverschämt zu nennen.

Ich stärke also wieder die einmheimischen Hersteller in dem Bewußtsein zwat mehr Geld auszugeben, aber es ist gut angelegt.

P.S.: Ich wechsel gerade zum dritten mal die Birnen in 2,5 Jahren und habe die Nase. Beim Fahrzeug meiner Frau sind es jetzt auch die Dritten - nach 14 Jahren (Mazda sei Dank).

Im Juni 2010 bin ich FREIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii


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