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Navigation im Auto - Festeinbau oder Mobil?

Alles um den schönen Sound im Modus ...
lfx

Navigation im Auto - Festeinbau oder Mobil?

Beitrag von lfx »

Ich überlege mir jetzt auch schon ernsthaft, ein Navi für meinen Renault anzuschaffen, nachdem ich die Vorteile auf einer Fahrt im Audi S4 nach Stuttgart sehen konnte. Dieser hatte ein integriertes System mit Bildschirm, bei welchem man auch eine 3-D Karte benutzen konnte. Dadurch ist man in der Lage, die eigene Position besser einzuschätzen und sich auf kommende Aktionen wie Abbiegen einzustellen - meine ich. Den Nachteil sehe ich darin, daß dieses System zum dauernden Herumspielen verführt, weil es mehr Möglichkeiten zur Darstellung bietet. Das lenkt vom Verkehr ab. In meinem Falle käme noch der Nachteil des leichten Entwendens dazu, weil ich mir ja ein Nachrüstsystem kaufen müßte (Garmin o.ä.).

Die andere Variante: Ein Radio mit integriertem Navi wie Blaupunkt o.ä. Dieses würde die Fernbedienung am Renault weiter benutzbar machen. Nachteil aus meiner Sicht: Man wird erst relativ spät informiert. Da befürchte ich, daß man sich dann doch mehr verfährt wegen ev. Mehrdeutigkeit bei komplizierten Situationen. Oder reichen die Ansagen und die optisch einfacheren Hinweise in der Praxis aus?

Da es unter euch doch einige erfahrene Benutzer eines solchen Leitsystemes gibt, wäre mir euer Rat willkommen.
- Welches Anzeigesystem ist also besser
- Wie sieht das mit der Software aus und den Kosten
- Sind die nachrüstbaren Systeme mechanisch zuverlässig (Wackeln usw.)
- Empfang bei Nachrüstsystemen

In diesem Forum ist über Navis schon ausgiebig diskutiert worden, aber zu meinen Fragen habe ich noch keine befriedigende Antwort gefunden, weil zu speziell das Modus-System angesprochen wird.

Im Vorhinein schon Danke für eure Antworten
lfx


quint

Beitrag von quint »

Ich habe in einem anderen Fahrzeug ein Becker Highspeed DTM und kann das sehr empfehlen. Du hast zwar optisch nur eine Führung durch Symbole (Pfeile etc.), aber wirst akustisch perfekt geführt (auf der Autobahn erster Hinweis aufs baldige Abbiegen 3km vor der Ausfahrt, dann noch mal 1 km, dann kurz vor Ausfahrt).
Du hast TMC drin, ein System, das bei Staus selbsttätig eine Umfahrung wählt (funzt ebenfalls gut), außerdem ein gutes Radio und CD.
Die Dinger passen in jeden DIN - Radioschacht, man kann sie also beim Fahrzeugwechsel mit ins nächste Auto nehmen. Und kosten tut das auch nur einen Bruchteil eines festeingebauten Systems (ca. 800-1000 EUR).
Ich würde mich jedenfalls wieder so entscheiden.

Quint


Regenbogen_2

Re: Navigation im Auto - welches System ist praktischer ?

Beitrag von Regenbogen_2 »

lfx hat geschrieben:Ich überlege mir jetzt auch schon ernsthaft, ein Navi für meinen Renault anzuschaffen, nachdem ich die Vorteile auf einer Fahrt im Audi S4 nach Stuttgart sehen konnte. Dieser hatte ein integriertes System mit Bildschirm, bei welchem man auch eine 3-D Karte benutzen konnte. Dadurch ist man in der Lage, die eigene Position besser einzuschätzen und sich auf kommende Aktionen wie Abbiegen einzustellen - meine ich.
Verwechsele nicht Deine Nutzungs-/Spielmöglichkeiten als Beifahrer und als Fahrer.
lfx hat geschrieben: Den Nachteil sehe ich darin, daß dieses System zum dauernden Herumspielen verführt, weil es mehr Möglichkeiten zur Darstellung bietet. Das lenkt vom Verkehr ab.
Die Aufnahmekapazität eines Menschen ist halt beschränkt. Fahren, hören und manchmal ein kurzer Blick aufs Display - mehr ist während der Fahrt für den Fahrer nicht möglich. Es spricht also alles für ein DIN-1-Nachrüstgerät. (Becker o.ä.)
lfx hat geschrieben: Ein Radio mit integriertem Navi wie Blaupunkt o.ä. Dieses würde die Fernbedienung am Renault weiter benutzbar machen.
Sofern es einen Adapter gibt. Beim Modus ist da zur Zeit Essig.
lfx hat geschrieben: Nachteil aus meiner Sicht: Man wird erst relativ spät informiert.
Verstehe ich nicht. Wieso?
lfx hat geschrieben: Da befürchte ich, daß man sich dann doch mehr verfährt wegen ev. Mehrdeutigkeit bei komplizierten Situationen. Oder reichen die Ansagen und die optisch einfacheren Hinweise in der Praxis aus?
Die reichen aus. Ich finde sogar die Sprachbedienung , wie sie einige Geräte bieten, eigentlich erforderlich, sonst muss ich zum Bedienen öfter anhalten als mir lieb ist.
lfx hat geschrieben: Da es unter euch doch einige erfahrene Benutzer eines solchen Leitsystemes gibt, wäre mir euer Rat willkommen.
- Welches Anzeigesystem ist also besser
s.o.
lfx hat geschrieben: - Wie sieht das mit der Software aus und den Kosten
Wegen der mangelhaften Aktualisierung verbietet sich m. E. der Kauf eines Werksnavis von Renault.
lfx hat geschrieben: - Sind die nachrüstbaren Systeme mechanisch zuverlässig (Wackeln usw.)
Nachrüsten und einbauen geht ja.
lfx hat geschrieben: - Empfang bei Nachrüstsystemenlfx
Ohne Probleme bei externer gut platzierter Antenne.
lfx hat geschrieben: In diesem Forum ist über Navis schon ausgiebig diskutiert worden, aber zu meinen Fragen habe ich noch keine befriedigende Antwort gefunden, weil zu speziell das Modus-System angesprochen wird.lfx
Na ja, das ist eben das Modus-Forum.
r.


Manni2005

Beitrag von Manni2005 »

Hallo
Habe neulich auch die erfahrung ist ja garnicht so schlecht ein Navi im Auto zu haben, beim bestellen von meinem Modus war es mir aber zu teuer, jetzt habe ich mein Handy vertrag verlängert und mir einen MDA Compact zugelegt dann Tom Tom 5 drauf eine kleine funk Maus und eine Halterung von Brodit ( keine Löcher in er Amatur) Kartenmaterial ganz frisch, bin vor 2 wochen mal mit diesem sytem zur Nordsee :lol: alles super kann ich nur empfehlen !! ansage schön laut und deutlich und die zusätzliche 3D Grafik ia. nun ja nebenbei bemerkt bin mit dem System Fahrzeug unabhängig !!
MFG
Manni


Annette
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Beitrag von Annette »

Hi,

da Navigation zu Car-Hifi/Multimedia gehört, habe ich diesen Beitrag erst einmal ins entsprechende Forum verschoben.

Es gibt bereits einen Vergleichsthread zum Thema Caminat ab Werk / Becker nachgerüstet:

----------------Navigationssystem empfehlenswert?---------------------

Nach den Erfahrungen die ich gemacht haben, würde ich ein nachgerüstetes Gerät für den DIN-Schacht (Becker) heute dem Carminat ab Werk vorziehen.

Das Becker ist für mich das preis-/leistungsbeste Nachrüstgerät am Markt und in seiner Bedienbarkeit und Navigationsleistung vollkommen ausreichend.

Die Becker-Navi-Software wird 1 mal jährlich aktualisiert. Wir hatten in unserem Twingo schon ein Becker und haben uns jedes Jahr kurz nach Erscheinen der neuesten Version die dann gerade veraltete über ebay als Original-CD's für ca 70 Euro ersteigert. Das reicht vollkommen aus. Man muss nicht die allerneueste Version haben als "Privatfahrer". Die allerneuste kostet normalerweise so ca 200-250 Euro.

Ein mobiles Navigationsgerät wie z.B. das TomTom oder ein PDA hat seine Vorteile, wenn man auch ab und zu andere Fahrzeuge nutzt, oder es beim Wandern/Radfahren auch nutzen will. Nachteile sind allerdings der Kabelsalat im Fahrzeug und die fehlende Koordination mit der Radiolautstärke. Auuserdem ist es zu empfehlen, soll ein mobiles Navi auch immer mitzunehmen, wenn man das Fahrzeug irgendwo abstellt.

Auch ein mobiles sollte meiner Meinung nach unbedingt TMC beherrschen um die Staus zu umfahren.

Grundsätzlich gilt: Jedes Navigerät - sei es auch noch so einfach - ist durchaus eine Hilfe in unbekannten Gebieten.


homer

Beitrag von homer »

Annette hat geschrieben:Nachteile sind allerdings der Kabelsalat im Fahrzeug
Soviel dazu:
http://www.lonzen.de/Bilder/Modus3.jpg

Annette hat geschrieben:Auuserdem ist es zu empfehlen, soll ein mobiles Navi auch immer mitzunehmen, wenn man das Fahrzeug irgendwo abstellt.
Klar, wie soll man sich sonst auch zurecht finden? :wink:
Zur Not hat der Modus ja auch genug Verstecke.
Annette hat geschrieben:Auch ein mobiles sollte meiner Meinung nach unbedingt TMC beherrschen um die Staus zu umfahren.
Das kann mein PDA schon seit Jahren...

Noch ein paar Argumente für den PDA:
- Man kann das Gerät auch als Taschencomputer gebrauchen, inkl. MP3-, Videoplayer, Internet- und Officeanwendungen.
- Softwareaktualisierungen sind deutlich günstiger
- Zur Navigation gibt es noch nützliche Zusatztools, die einen vor Baustellen oder auch Kontrollen* 8) warnen können.
- ...




-------------------------------------------------------------------------------------
*: Disclaimer:
Dies ist kein Aufruf, eine Ordnungswidrigkeit, Straftat oder sonstigen Gesetzesbruch zu begehen und stellt auch keine Verharmlosung von Ordnungswidrigkeiten, Straftaten oder sonstigen Gesetzesbrüchen dar.


ingobohn

Beitrag von ingobohn »

Ich hatte in meinem LagunaII Phase1 ein Nachrüstnavi von Becker. Jetzt im LagunaII Phase2 das Carminat 3. Unzweifelhaft ist das Carminat ein echt geiles Teil, aber rein zur Navigation reicht ein Becker Navi mit (reduzierter) Anzeige auf dem LC-Display allemal aus.


Sven

Navigation per Handy

Beitrag von Sven »

Das Thema Navigation hatte mich gerade auch beschäftigt.

Da mein Handyvertrag gerade ausläuft gibts ein neues Gerät. Die wirklich interessanten Alternativen für Navigation mit dem Handy sind derzeit

- T-Mobile SDA incl. Navi (ca. 180 €) bei Vertragsverlängerung oder Neuabschluss (Windows Mobile)
- NOKIA Series60-Handy 6600, 6630, 6670, 6680, 6681 mit Navi. (Wayfinder oder TomTom Mobile). je nach Gerät 50 - 400 €

Aktuelle Verkehrsdaten kommen in der Regel via GPRS dazu (weitere Kosten). Die Navis können für die Handies nachgerüstet werden, da nur eine GPS-Maus via Bluetooth angebunden werden muss.

Ich hab mich für die NOKIA-Lösung entschieden, da ich auch mobiles Messaging brauche, dazu gibts eine Bluetooth-GPS-Maus und voraussichtlich TOMTOM (Investition ca. 250,-€ für s Navi + Handy)

Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen.

Gruß,
Sven.


bdarschi

Beitrag von bdarschi »

lohnt sich das eigentlich sich das ganze zubehör dazu zu kaufen?
wir ham hier nen sony clie und uns ist auch schon in den sinn gekommen den als navi zu benutzen. aber, man müsste noch die maus, software, halterung, etc. dazu kaufen. Lohnt es sich dann überhaupt "aufzurüsten" oder sollte man sich das ganze gleich in einem set kaufen?

mfg


homer

Beitrag von homer »

Mitunter lohnen sich die Sets schon. Das letzte Lidl-Bundl war sehr interessant - hatte sogar TMC mit dabei.
Die mitgelieferte, meist etwas abgespeckte, Navisoftware kann man am über ein Cross-Upgrade günstig auf vernünftige Software tauschen (geht übrigens meist auch mit irgendeiner alten Version von ebay).


Sven

Beitrag von Sven »

Der Einzelkauf hat den Vorteil, dass du dir eine gescheite GPS-Maus zulegen kannst. Ich hatte Navi bisher fast nur in größeren Städten genutzt. Wenn du dann mal zwischen höheren Häusern oder langen Häuserblöckern durch fährst, hast du mit den billigen Mäusen die in den Pauschalangeboten drin sind meistens keine Chance auf Empfang. Die GPS-Maus braucht zur Positionsbestimmung das Signal von 3 GPS-Satelliten.

Andererseits, bist du bei Einzelkauf auch schnell bei 300.- € obwohl du bereits ein Gerät hast. Schwere Entscheidung.

Ein fest eingebautes Navi von Renault hat zur Erinnerung den klaren Vorteil, dass man das Tachosignal abgreifen kann und der GPS-Empfänger aufs Dach gepackt ist (das denke ich zumindest). Das heist, auch wenn mal der GPS-Verbindung abreist, kann das Navi anhand des Tachosignals ungefähr bestimmen wo der Wagen ist.

Sven.


homer

Beitrag von homer »

Sven hat geschrieben:Ein fest eingebautes Navi von Renault hat zur Erinnerung den klaren Vorteil, dass man das Tachosignal abgreifen kann und der GPS-Empfänger aufs Dach gepackt ist (das denke ich zumindest). Das heist, auch wenn mal der GPS-Verbindung abreist, kann das Navi anhand des Tachosignals ungefähr bestimmen wo der Wagen ist.
Auch hier macht der Fortschritt nicht halt.
Bei http://www.GNS-gmbh.de gibt es bereits einen Prototyp einer GPS Maus mit integriertem DR (dead reckoning):
bei http://www.pocketnavigation.de hat geschrieben: Damit gehören Blindflüge in Tunnel der Vergangenheit an. Interessant hierbei ist, dass die Maus auch bei absolutem GPS Ausfall weiterarbeitet. Durch einen speziellen Sensor und einem von GNS entwickelten Algorithmus wird DR das erste mal ohne Speedpulse ermöglicht. Die Maus ist selbstkalibrierend.
Im übrigen arbeitet die in meinem Yakumo Delta 300 GPS integrierte Maus besser als meine externe Maus, die ich nur noch für TMC verwende. Ich würde also derzeit die integrierte Lösung mit TMC-fähigen Ladekabel empfehlen.


Annette
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Beitrag von Annette »

Sven hat geschrieben:Ein fest eingebautes Navi von Renault hat zur Erinnerung den klaren Vorteil, dass man das Tachosignal abgreifen kann und der GPS-Empfänger aufs Dach gepackt ist (das denke ich zumindest). Das heist, auch wenn mal der GPS-Verbindung abreist, kann das Navi anhand des Tachosignals ungefähr bestimmen wo der Wagen ist.
Ich denke auch, das GPS-Modul ist im Antennenfuß, denn der ist bei uns größer als "normal".

Normal:
http://www.modus-forum.de/dateien/bild/ ... vfan11.jpg

mit Navi:
http://www.modus-forum.de/dateien/bild/ ... ntenne.jpg


Jonni

Beitrag von Jonni »

Wir haben jetzt in unseren Mazda ein Magellan RoadMate 300 montiert. Hat zwar kein TMS-Modul ist aber über Touchscreen toll zu bedienen. Die Routenführung klappt bestens. Da die GPS-Antenne direkt am Gerät befestigt ist, sind nur ein Armaturenbretthalter und ein Stomanschluss nötig. Den Stom haben wir vom Radio geholt. Das Gerät hat keinen Akku, ist also nicht für den Mobilbetrieb geeignet. Dies war für uns auch sekundär, da das Gerät im Pkw verbleiben soll. Das Gerät wird z. Zt. für ca. € 350,-- bis € 400,-- verkauft und ist damit eine echte Alternative zu den Werksnavis.

CU
Jonni


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