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****** zu warm/ Kühlung/ Lüftung/ keine kalt Luft

Es rappelt und klappert? Irgendetwas funktioniert nicht so, wie Ihr Euch das vorstellt? Hier ist auch Platz für technische Informationen.
Mary

Beitrag von Mary »

srend hat geschrieben: Genaueres weiß ich dann nächste Woche nach dem Werkstatttermin.
Bitte das Ergebnis dann ausführlich hier berichten.


Mary

Beitrag von Mary »

Megane23 hat geschrieben:Ich gebe euch mal einen Tipp, aber nicht weitersagen, gell. Macht einfach das Fenster auf und genießt die frische kalte Luft. Ich habe bisher noch kein Auto gefahren, bei dem die einfache Lüftung für irgend eine Abkühlung des Innenraums gesorgt hätte.
1. Es ist kein guter Rat, bei höherer Geschwindigkeit auf der Autobahn das Fenster zu öffnen ( < Geräuschpegel, das ist auch irgendwo in der Betriebsanleitung erwähnt)

2. Es geht bei dem hier geschilderten Problem nicht primär um subjektive oder objektive Abkühlung (dazu ist die AC vorhanden), sondern es geht um die ungewollte ERWÄRMUNG = eine nicht abschaltbare "Zwangsheizung"


Pussy

viel luft komm ja nich gerade.....

Beitrag von Pussy »

rein, da habt ihr wohl recht, wo soll sie denn auch her kommen, vorne ist ja fast alles zu, dann noch die riesigen scheiben, war ja wohl klar, dass es was wärmer wird...da hilft wohl nur....fenster runter und city-klappe auf.......und immer schön gelassen bleiben....wie in frankreich...ach..stinken tut meiner aber nicht, finde es riecht eher angenehm, ist ja auch nicht so viel weichplastik verbaut, wohl auch besser für die gesundheit, etwa so wie ein bischen schwitzen....


Rocky.Road
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Beitrag von Rocky.Road »

Ich habe gestern etwas ausprobiert: Die Aussentemperaturanzeige sagte was von 24 Grad, ich also drinnen die Klimaautomatik von sonst 21 mal auf 26 Grad eingetippt, AC blieb an! Erst bei 27 Grad max. wählbarer Temperatur ging die Kühlmaschine aus. Dann das ganze Spiel rückwärts und später nochmal bei sinkender Aussentemp. mit dem gleichen Ergebnis. Unser kleiner Freund heizt also mit 2 - 3 Grad vor, wenn denn die Anzeigen korrekt sind.

Dabei konnte ich auch etwas positives feststellen: nach Eingabe diverser Testtemperaturen für den Innenraum reagierte die Automatik sehr schnell und bemüht, zugfrei zu arbeiten. Nur beim Losfahren mit aufgeheiztem Auto sollte man neben Fenster öffnen noch manuell das Gebläse hochfahren, die Luft kommt dann auch trotz erhöhtem Durchsatz sofort kühl herein, also kann die Anlage so schwach ja gar nicht sein.


ModusFAN

Beitrag von ModusFAN »

Hi,

ich weiss ja nicht, wie genau Ihr Euch den recht komplizierten Weg der Aussenluft einmal beim MODUS angeschaut habt, aber nach der "Explosionszeichnung" des Lüftungssystems stimmt bisher KEINE einzige der hier beschriebenen Wege. Oder wenn, dann nur in Ansätzen. Über das Kalt/Warm-Empfinden werde ich mich hierbei nicht auslassen.

Es gibt zwei Wege für die frische Aussenluft:

1. Der WARME Luftweg: über den abgedichteten Einlass in Motorblocknähe! Das ist leitungstechnisch betrachtet der längste Weg und ist so beabsichtigt, um in der kalten Jahreszeit ein schnelleres Aufheizen des Innenraums zu ereichen. Dazu gehört strenggenommen noch die Ansaugluftvorwärmung, die aber nichts mit der Innenluftregulierung zu tun hat.

2. Der KALTE Luftweg: im Motorraum links unten, frontseitig vor dem Fahrzeug stehend! Besser von unten schauen, der Modus ist bekanntlicherweise ja oben schön zugebaut. Hier sitzt der Einlass im Fahrtwind-Kanal, der wiederum auf kurzem Weg in den Kasten unterhalb des Handschuhfachs (innen zu sehen) mündet. Hier strömt ausschließlich kühle Luft des Fahrtwindes ein.
Ein Abzweiger davon ist auch die Zwangsbelüftung beim Modus (Längsschlitze an der Aussenseite der Ausströmdüsen innen). Hierbei handelt es sich um den ungeregelten Lufteinlass. Eigentlich der kühlste Einlass, wenn man so will.

Ich hatte mich bereits mit der Innenraumfilter/Pollenfilter-Thematik befaßt. Dadurch war es notwendig geworden, sich beim Händler Detailpläne zum Lüftungs- und Zirkulationssystem des Modus anzuschauen.

Das Problem ist, daß bei Röhrensysteme miteinander verbunden sind und durch eine Steuerklappe gegeneinander verriegelt sind. Je nach Stellung bei Klimabetrieb oder Standardbelüftung lassen sich die Zustände der beide Zugänge am Kreuzungspunkt beeinflussen.
Der Fehler könnte evtl. beim dort vorhandenen Luftmischer/Mengenteiler liegen, der u.a. das kalte vom warmen System trennt.

Vielleicht sollten diejenigen, denen das System irgendwie de-reguliert vorkommt, dann doch mal mit der Werkstatt sprechen.

Gruß,

ModusFAN


lfx

Beitrag von lfx »

Erlaubt mir, zu diesem Thema als Megane-Fahrer auch etwas zu sagen. Ich kenne das Problem auch.
Mein erster Megane hatte eine Sun-protect-Scheibe (blaue Frontscheibe). Sonnenschutz und Hitzeschutz (Wärmegefühl im Auto optimal, d.h. es war immer erträglich bei voller Sonne)
Jetztiger Megane leider ohne Sun-protect. Schon bei Sonne mit Bewölkung manchmal unerträglich. Ich habe immer das Gefühl, als wäre die Heizung an. Da muß es schon draußen < 14 Grad haben, daß es angenehm wird. Also meine Folgerung: Durch die großen Glasflächen heizt sich die Kiste einfach wie ein Sonnenkollektor auf. Hinzu kommt die schon in den vorherigen Beiträgen angesprochene Konstruktion der Belüftungstechnik. Diese ist nach meiner Meinung in den Autos oft mangelhaft konstruiert - besonders die Auslaßöffnung der Innenbelüftung. Diese Luftklappen sind meistens irgendwo im Kofferaum in einem versteckten Winkel hineingebastelt und werden bei Beladung sowieso versperrt. Also kann kein richtiger Luftaustausch erfolgen.
Bei den Renaults ist der Wärmetauscher für die Heizung immer ein Teil der Motorkühlung - ist also immer heiß und befindet sich im Lüfterkasten im Innenraum des Fahrzeuges. Also haben wir immer eine Heizquelle vor uns, die wir nicht ganz isolieren können.

lfx


Rocky.Road
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Beitrag von Rocky.Road »

Hm, bis jetzt fand ich das ganz gut mit dem ständig durchfluteten Heizungswärmetauscher. Denn wo kein Regelventil ist, kann auch keins kaputtgehen. Dieses dann zu erreichen wäre wohl aufwendig und teuer.

Die Kehrseite ist die beschriebene "Dauerwärmflasche", die zusammen mit der nicht mehr lieferbaren SUN-PROTECT-Scheibe (in meinen Augen das eigentliche Ärgernis) und der Aufheizung der Frischluft insgesamt dafür sorgt, dass in der heutigen Zeit unnötig oft die Klima läuft mit den entsprechenden Folgen für den Spritverbrauch.

Positiv zu bemerken ist die gute Isolierung unseres fensterlosen Dachs. Die Aufheizung an der Innendecke ist trotz des schwarzen Lacks moderat. Bei geöffneten Türen/Fenstern kann man es im Stand gut aushalten.


srend

Beitrag von srend »

Hallo,

hier nun für alle die auf die Auflösung zu meiner Forum-Einstellung - Bericht zur Zwangsheizung - beim Renault Modus, bei ausgeschalteter Klimaanlage, gewartet haben.

Von Renault wurden meine Feststellungen bestätigt, dass beim Modus, festgestellt in der Werkstatt an mehreren Fahrzeugen, die Außenluft permanent um 6 bis 8 Grad erhöht in das Wageninnere geleitet wird.
Es handelt sich wahrscheinlich um den Wärmeaustauscher in seiner Komplexibilität. Dieser bringt seine „behagliche“ Wärme auch im Sommer mit der Frischluft in das Wageninnere.

Renault meint dazu, dass dies konstruktionsbedingter Standard beim Modus und damit keinen Sachmangel darstellt. Dies bedingt in den Sommermonaten einen fasst ausnahmslosen Betrieb der Klimaanlage mit der auf Dauer nicht angenehmen rauen Luft.

Aus Käufersicht werden Geldbörse und Umwelt arg gebeutelt, obwohl im Handbuch des Modus auf Blatt 2.11 von einer Gleichheit der Frischluft / Außenluft über das Fenster gegenüber der Frischluft / Außenluft aus den Lüftungsdüsen bei abgeschalteter Klimaanlage geschrieben steht. Auch über eine nur unumgängliche Nutzung der Klimaanlage wegen der immer intensiveren Umweltbelastung ist auf dem gleichen Blatt die Rede.

Nach der obergerichtlichen Rechtssprechung ist aber für die Einschätzung eines Mangels nicht der konstruktionbedingte Standard (Renault Standard) entscheidend, sondern der durchschnittliche Standard vergleichbarer Wagen. Es ging damals um Türscharniere.

Hier die Leitsätze zum Nachlesen:

OLG Köln, OLGR 1995, 84;
Urteil vom 13.1.1995 – 19 U 78/94;
"Hängende" Türen als konstruktiver Fehler eines Neufahrzeugs;
BGB §§ 208, 346, 459, 462, 467
(LG Köln – 21 O 143/93)

Kommt es bei einem Neufahrzeug aufgrund der konstruktiven Auslegung der Türscharniere bereits nach kurzer Nutzungsdauer zu einem "Hängen" der Türen, so kann dies einen Fehler des Fahrzeuges i.S.v. § 459 I BGB darstellen.
Entscheidend für den vertraglich vorausgesetzten Maßstab des Standes der Technik, des Typs, ist nicht der Standard der Marke, sondern der Entwicklungsstand vergleichbarer Fahrzeuge insgesamt. Auch für Konstruktions- oder Fertigungsfehler einer ganzen Serie ist der Verkäufer zur Gewährleistung verpflichtet.


Erkundungen bei Auto-Herstellern vergleichbarer PKW’s haben ergeben, dass diese zwangsweise Erwärmung der Außenluft bei abgeschalteter Klimaanlage an ihren Produkten nicht bekannt ist. Ihre Klimaanlagen werden erst dann eingeschaltet, wenn diese auch wirklich erforderlich sind.

Hier noch ein paar Anmerkung:

Ist man vorher andere PKW’s gefahren, stellt man nach kurzer Zeit beim Modus fest, dass die lang gezogene A-Säule einschließlich dem abgesetzten Eckfenster erheblich die Sicht für den Fahrer einschränkt. Dreimal hinsehen im Straßenverkehr ist also immer besser.

Auf Straßen mit leichten Stößen, gepflasterten Straßen neigt der Wagenboden zu lauten unangenehmen Poltergeräuschen in den Radbereichen. Diese ähneln denen ausgeschlagener Stoßdämpfer, was aber bei einem Neuwagen nicht sein kann.

Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigen die harten Motorgeräusche derartig an, was ein Rundfunkhören ausschließt und Gespräche unter den Fahrzeuginsassen nur mit großer Anstrengung erlaubt. Also lieber in der LKW-Spur tuckeln und die Fahrt genießen.

Nach starken Regen steht Wasser in den Hohlräumen der vorderen Türen. Bei Öffnung der Türen läuft das Wasser, wie bei einem geöffneten Wasserhahn, bis zur Höhe der vorhandenen Entlüftungen ab. Fährt man den Modus auf eine Rampe läuft auch das Restwasser aus den Türinneren heraus. Irgendwie klappt es nicht mit den äußeren Fenster- abdichtgummis. Morgens, bei äußerlich beschlagenen Scheiben wird beim Herunterlassen dieser auch nur ein kleiner Teil des Kondenswassers von der Glasfläche abgestreift.

Häufig nach stärkeren Regenfällen bilden sich leichte Pfützen auf den Gummi-Fußmatten der Vordersitze. Teils sichtbar oder mit den Händen kann man regelrecht, soweit möglich, den Austritt des Wassers verfolgen. In einer Waschanlage war ich mit dem Auto noch nicht.

Es ist festzustellen, dass in der Mechanik der elektrischen Fensterheber (vorn) ein erheblicher Schlupf liegt, der die Scheiben nicht vollständig mit nach unten nimmt. Dadurch flattern die Scheiben unangenehm im Fahrtwind. Ein kurzer Halt und ein kräftiger Druck nach unten auf die Scheiben beseitigt das Problem.

Obwohl mein Modus einen 1,6 l / 16V / 88 PS Motor besitzt, stehe ich meist noch als letzter an der Ampel. Es fehlt der erwartete Power aus Fahrzeuggröße und Motorleistung. Man hat häufig das Gefühl mit einem Anhänger zu fahren.

Ohne weiteren Kommentar, Schönen Gruß


Rocky.Road
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Beitrag von Rocky.Road »

Hallo srend,

deine Kritik kann ich teils nachvollziehen, teils nicht.
Entscheidend für den vertraglich vorausgesetzten Maßstab des Standes der Technik, des Typs, ist nicht der Standard der Marke, sondern der Entwicklungsstand vergleichbarer Fahrzeuge insgesamt. Auch für Konstruktions- oder Fertigungsfehler einer ganzen Serie ist der Verkäufer zur Gewährleistung verpflichtet.
Also könntest du ja vielleicht wandeln, abstellen lässt es sich ja offenbar nicht.
Erkundungen bei Auto-Herstellern vergleichbarer PKW’s haben ergeben, dass diese zwangsweise Erwärmung der Außenluft bei abgeschalteter Klimaanlage an ihren Produkten nicht bekannt ist. Ihre Klimaanlagen werden erst dann eingeschaltet, wenn diese auch wirklich erforderlich sind.
Hm, das würde ich lieber selbst überprüfen. Natürlich ist das eigene Produkt besser als die Konkurrenz, wenn einer schon fragt.
Ist man vorher andere PKW’s gefahren, stellt man nach kurzer Zeit beim Modus fest, dass die lang gezogene A-Säule einschließlich dem abgesetzten Eckfenster erheblich die Sicht für den Fahrer einschränkt. Dreimal hinsehen im Straßenverkehr ist also immer besser.
Das stimmt, wir kannten das schon vom Twingo, kann man bei einer Probefahrt sehen, ist also Geschmackssache.
Auf Straßen mit leichten Stößen, gepflasterten Straßen neigt der Wagenboden zu lauten unangenehmen Poltergeräuschen in den Radbereichen. Diese ähneln denen ausgeschlagener Stoßdämpfer, was aber bei einem Neuwagen nicht sein kann.
Hat Mody in gewisser Weise auch, ich sage nur wieder: Probefahrt. Es sei denn, deiner wäre hier übermäßig laut. Dann könnten es noch die oberen Stossdämpferlager sein.
Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigen die harten Motorgeräusche derartig an, was ein Rundfunkhören ausschließt und Gespräche unter den Fahrzeuginsassen nur mit großer Anstrengung erlaubt. Also lieber in der LKW-Spur tuckeln und die Fahrt genießen.

Unser ebenfalls 88 PS-Motor wird erst ab 165 km/h als laut wahrgenommen. Da sollte mal die Werkstatt ran.
Nach starken Regen steht Wasser in den Hohlräumen der vorderen Türen. Bei Öffnung der Türen läuft das Wasser, wie bei einem geöffneten Wasserhahn, bis zur Höhe der vorhandenen Entlüftungen ab. Fährt man den Modus auf eine Rampe läuft auch das Restwasser aus den Türinneren heraus. Irgendwie klappt es nicht mit den äußeren Fenster- abdichtgummis. Morgens, bei äußerlich beschlagenen Scheiben wird beim Herunterlassen dieser auch nur ein kleiner Teil des Kondenswassers von der Glasfläche abgestreift.
Naja, sollte da wirklich Rostfraß entstehen, greift die Garantie. Allerdings muss das der Werkstatt mitgeteilt werden damit diese entscheiden kann, ob Handlungsbedarf an den Dichtungen besteht.
Häufig nach stärkeren Regenfällen bilden sich leichte Pfützen auf den Gummi-Fußmatten der Vordersitze. Teils sichtbar oder mit den Händen kann man regelrecht, soweit möglich, den Austritt des Wassers verfolgen. In einer Waschanlage war ich mit dem Auto noch nicht
.

Unserer ist auch nach intensiver Hochdruckwäsche (eben um die Dichtigkeit zu testen) innen absolut trocken. Weiss die Werkstatt von diesen Problemen? Denn sie muss die Chance zur Nachbesserung haben.
Es ist festzustellen, dass in der Mechanik der elektrischen Fensterheber (vorn) ein erheblicher Schlupf liegt, der die Scheiben nicht vollständig mit nach unten nimmt. Dadurch flattern die Scheiben unangenehm im Fahrtwind. Ein kurzer Halt und ein kräftiger Druck nach unten auf die Scheiben beseitigt das Problem.
Ist bei Mody auch nicht der Fall. Also: Werkstatt.
Obwohl mein Modus einen 1,6 l / 16V / 88 PS Motor besitzt, stehe ich meist noch als letzter an der Ampel. Es fehlt der erwartete Power aus Fahrzeuggröße und Motorleistung. Man hat häufig das Gefühl mit einem Anhänger zu fahren.
Der Motor von Mody hat sich eine sehr lange Einfahrzeit gegönnt (ca. 12.000 Kilometer bis zur vollen Leistungsentfaltung), immer mit Super Plus und öfter Langstrecke nie mehr Probleme gehabt. Hat dein Wagen schon das Motorsteuerungsupdate bekommen? Nätürlich ist an der Ampel mit 1250 kg Leergewicht wenig Staat zu machen. Dafür hat der Motor aber eine gute Durchzugskraft, und das ist mir wichtiger.

Rocky Road


Jonni

Beitrag von Jonni »

Es ist richtig, dass die Luft erwärmt in den Innenraum kommt. Wer von uns hat aber einen Modus ohne Klimaanlage? Dieses Problem dürfte sich also bei den meisten Fahrzeugen im Sommer als nicht so gravierend darstellen. Im Winter ist mir die erwärmte Luft durchaus willkommen. Der Modus hat Fehler, die teilweise auf die Neukonstruktion und z.T. die mässige Verarbeitungsqualität zurückzufüren sind. Der Modus ist aber mit Sicherheit kein schlechtes Auto. Wem der Wagen dennoch nur Ärger bereitet, der sollte vom Vertrag zurücktreten, bzw. wenn Renault hierbei nicht "mitspielt", den Wagen wieder verkaufen. Es nützt rein gar nichts, sich jeden Tag über einen Wagen zu ärgern, mit dem man nicht glücklich werden kann.
Wer in dieser (Preis-) Klasse Perfektion erwartet, der wird nicht umhinkommen, eine grössere Investition zu tätigen. Praktisch bleibt dann nur die A-Klasse übrig. Die Qualität der A-Klasse ist schon toll, eindeutig "Made in Germany". Aber !!!! Der Preis der A-Klasse ist auch heftig. € 5.000,-- wird man mehr anlegen müssen, um ein vergleichbares Fahrzeug zu erhalten. Eben alles ein Frage des persönlichen Geschmacks.

CU
Jonni


Jochen

Beitrag von Jochen »

Hallo,

zum Thema "warme Luft" noch folgende Ergänzung:

bei der Rückfahrt von Mecklenburg-Vorpommern am letzten Wochende hatten wir morgens angenehme 18° (drinnen und draußen). Bei Hamburg: außen ~20° - innen ~27°. Damals dachte ich noch, dass es an der Sonneneinstrahlung und den großen Scheiben liegt. Als ich dann die Klimaanlage (nicht Automatik) auf Sufe 2 eingeschaltet habe, hatte ich nach ca. einer halben Stunde immer noch etwas über 25°. Ist das nornal oder eher ein Fall für die Werkstatt? Habe bisher keine Klimaanlagenerfahrung.

Gruß Jochen


Annette
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Beitrag von Annette »

Jochen hat geschrieben: Als ich dann die Klimaanlage (nicht Automatik) auf Sufe 2 eingeschaltet habe, hatte ich nach ca. einer halben Stunde immer noch etwas über 25°. Ist das nornal oder eher ein Fall für die Werkstatt?
Wir haben eine Klimaautomatik, deshalb weiss ich nicht, wie stark der Luftstrom auf Stufe 2 ist... aber eigentlich sollte er innerhalb einiger Minuten schon eine Abkühlung bringen und nicht erst nach 1/2 Stunde.

Ich würde mal beim Händler vorfahren und die Anlage checken lassen, vor allem in Bezug auf die Füllmenge der Klimaanlage.

--> Klimaanlage zu schwach

Wenn der Händler abwimmeln will, drucke dir den Thread aus und halte ihn ihm mal unter die Nase ;)


Blue dream
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Beitrag von Blue dream »

Selbst im Sommer bei Temperaturen um 30° lasse ich meine Klimaanlage nicht über eine halbe Stunde auf Stufe 2 laufen, nach etwa 10 Minuten kann ich auf Stufe 1 zurückschalten. Diesen Sommer habe ich sie sogar immer wieder mal ganz ausgemacht, da es uns fast zu kühl wurde. Deshalb würde ich an Deiner Stelle auch mal in der WS vorbeischauen.

Blue dream


DSK_Phil

Beitrag von DSK_Phil »

srend hat geschrieben:Hallo,

hier nun für alle die auf die Auflösung zu meiner Forum-Einstellung - Bericht zur Zwangsheizung - beim Renault Modus, bei ausgeschalteter Klimaanlage, gewartet haben.

Von Renault wurden meine Feststellungen bestätigt, dass beim Modus, festgestellt in der Werkstatt an mehreren Fahrzeugen, die Außenluft permanent um 6 bis 8 Grad erhöht in das Wageninnere geleitet wird.
Es handelt sich wahrscheinlich um den Wärmeaustauscher in seiner Komplexibilität. Dieser bringt seine „behagliche“ Wärme auch im Sommer mit der Frischluft in das Wageninnere.

Renault meint dazu, dass dies konstruktionsbedingter Standard beim Modus und damit keinen Sachmangel darstellt. Dies bedingt in den Sommermonaten einen fasst ausnahmslosen Betrieb der Klimaanlage mit der auf Dauer nicht angenehmen rauen Luft.

Aus Käufersicht werden Geldbörse und Umwelt arg gebeutelt, obwohl im Handbuch des Modus auf Blatt 2.11 von einer Gleichheit der Frischluft / Außenluft über das Fenster gegenüber der Frischluft / Außenluft aus den Lüftungsdüsen bei abgeschalteter Klimaanlage geschrieben steht. Auch über eine nur unumgängliche Nutzung der Klimaanlage wegen der immer intensiveren Umweltbelastung ist auf dem gleichen Blatt die Rede.

Nach der obergerichtlichen Rechtssprechung ist aber für die Einschätzung eines Mangels nicht der konstruktionbedingte Standard (Renault Standard) entscheidend, sondern der durchschnittliche Standard vergleichbarer Wagen. Es ging damals um Türscharniere.

Hier die Leitsätze zum Nachlesen:

OLG Köln, OLGR 1995, 84;
Urteil vom 13.1.1995 – 19 U 78/94;
"Hängende" Türen als konstruktiver Fehler eines Neufahrzeugs;
BGB §§ 208, 346, 459, 462, 467
(LG Köln – 21 O 143/93)

Kommt es bei einem Neufahrzeug aufgrund der konstruktiven Auslegung der Türscharniere bereits nach kurzer Nutzungsdauer zu einem "Hängen" der Türen, so kann dies einen Fehler des Fahrzeuges i.S.v. § 459 I BGB darstellen.
Entscheidend für den vertraglich vorausgesetzten Maßstab des Standes der Technik, des Typs, ist nicht der Standard der Marke, sondern der Entwicklungsstand vergleichbarer Fahrzeuge insgesamt. Auch für Konstruktions- oder Fertigungsfehler einer ganzen Serie ist der Verkäufer zur Gewährleistung verpflichtet.


Erkundungen bei Auto-Herstellern vergleichbarer PKW’s haben ergeben, dass diese zwangsweise Erwärmung der Außenluft bei abgeschalteter Klimaanlage an ihren Produkten nicht bekannt ist. Ihre Klimaanlagen werden erst dann eingeschaltet, wenn diese auch wirklich erforderlich sind.

Hier noch ein paar Anmerkung:

Ist man vorher andere PKW’s gefahren, stellt man nach kurzer Zeit beim Modus fest, dass die lang gezogene A-Säule einschließlich dem abgesetzten Eckfenster erheblich die Sicht für den Fahrer einschränkt. Dreimal hinsehen im Straßenverkehr ist also immer besser.

Auf Straßen mit leichten Stößen, gepflasterten Straßen neigt der Wagenboden zu lauten unangenehmen Poltergeräuschen in den Radbereichen. Diese ähneln denen ausgeschlagener Stoßdämpfer, was aber bei einem Neuwagen nicht sein kann.

Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigen die harten Motorgeräusche derartig an, was ein Rundfunkhören ausschließt und Gespräche unter den Fahrzeuginsassen nur mit großer Anstrengung erlaubt. Also lieber in der LKW-Spur tuckeln und die Fahrt genießen.

Nach starken Regen steht Wasser in den Hohlräumen der vorderen Türen. Bei Öffnung der Türen läuft das Wasser, wie bei einem geöffneten Wasserhahn, bis zur Höhe der vorhandenen Entlüftungen ab. Fährt man den Modus auf eine Rampe läuft auch das Restwasser aus den Türinneren heraus. Irgendwie klappt es nicht mit den äußeren Fenster- abdichtgummis. Morgens, bei äußerlich beschlagenen Scheiben wird beim Herunterlassen dieser auch nur ein kleiner Teil des Kondenswassers von der Glasfläche abgestreift.

Häufig nach stärkeren Regenfällen bilden sich leichte Pfützen auf den Gummi-Fußmatten der Vordersitze. Teils sichtbar oder mit den Händen kann man regelrecht, soweit möglich, den Austritt des Wassers verfolgen. In einer Waschanlage war ich mit dem Auto noch nicht.

Es ist festzustellen, dass in der Mechanik der elektrischen Fensterheber (vorn) ein erheblicher Schlupf liegt, der die Scheiben nicht vollständig mit nach unten nimmt. Dadurch flattern die Scheiben unangenehm im Fahrtwind. Ein kurzer Halt und ein kräftiger Druck nach unten auf die Scheiben beseitigt das Problem.

Obwohl mein Modus einen 1,6 l / 16V / 88 PS Motor besitzt, stehe ich meist noch als letzter an der Ampel. Es fehlt der erwartete Power aus Fahrzeuggröße und Motorleistung. Man hat häufig das Gefühl mit einem Anhänger zu fahren.

Ohne weiteren Kommentar, Schönen Gruß
DSK_Phil (unterschreibe hiermit all Deine Feststellung)

PS: Zu ergänzen wäre noch, dass bei starkem Regen dieser zwischen Tür und Rahmen durchdringt und auf die Polsterungen am oberen Türende tropft. Das wird über lang oder kurz zu häßlichen Flecken führen und zu Feuchtigkeit im Wageninneren.

Zudem hat sich bei mir durch das Abstützen meines Armes auf der Polsterung diese bereits ordentlich aufgerieben und sieht an der Stelle schon arg abgenutzt aus.


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